Wohnwagen

Seit Feb. 2015 sind wir nun Wohnwagenbesitzer. Und das kam so.

Seit Jahren schon träumen wir von einem eigenen Wohnmobil. Unsere Kinder sind inzwischen so „groß“ dass sie nicht mehr mit uns Urlaub machen. Erfahrungen mit Mietmobilen waren vorhanden und wir haben natürlich den Caravan-Salon in Düsseldorf besucht und uns ein Bild vom Markt gemacht. Das Ergebnis allen Rechnens war immer das gleiche. Ein Wohnmobil kommt von den Kosten her in den nächsten Jahren noch nicht in Frage. 

Zunächst wiederwillig haben wir uns Wohnwagen angesehen. Eigentlich fast wie ein Wohnmobil, aber wie ist das mit der Mobilität? Bordbatterie und LED Beleuchtung erlauben 2 Tage autark stehen, einen Abwassertank kann man unterstellen und etliche Wohnmobilplätze (nicht alle) erlauben auch Caravans das Übernachten.

Mitte 2014 gab es ein neues Auto. Ein Volvo XC60 Schwer und stark genug um einen Anhänger zu ziehen, eine Anhängerkupplung wurde sicherheitshalber mit geordert. Von diesem Zeitpunkt an wurden gebrauchte Caravans besichtigt, jedoch mit wenig Freude. Wohnwagen scheinen keinen nennenswerten Wertverlust zu haben, auch wenn sie innen Hässlich und ohne Bordbatterie sind.  Vorsichtig machten wir uns mit dem Angebot auf dem Neu-Markt vertraut.

Es kann los gehen

Es kann los gehen

Im Februar 2015 war es dann soweit. Unsere Wahl viel auf einen Fendt Saphir 495 SFB Modelljahr 2015.  Mit rund 7,2 m Gesamtlänge und 1700 kg zulässigem Gesamtgewicht Deutlich größer und schwerer als ursprünglich geplant. Aber den 495er sehen und zu wissen „das ist unserer“ war eins. Die Fast 50 cm mehr zum 445 TFB und zu allen anderen Modellen der anderern Herstellern mit ähnlichem Grundriss machen aus dem Schneckenhaus einfach eine „Wohnung“ aus der Kochnische eine Küche …

Sicher als wir den 495 zum ersten Mal einparkten, beschlich uns für kurze Zeit das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben, aber das war schnell vergessen. Rund 5.000 km haben wir 2015 mit dem Fendt am Haken zurückgelegt. Frühjahrsurlaub in Kopenhagen, Sommerurlaub in Baden, Herbst am Bodensee. Zwischendurch Wochenenden in der Heide und an der Unstrut sowie auf Modellflugveranstaltungen. Der Anhänger am Haken ist jetzt ein vertrautes Gefühl und Manöver wie: rückwärts in eine Einfahrt, treiben auch keine Schweißtropfen mehr auf die Stirn. Den halben Meter mehr haben wir oft geschätzt und nie wieder bereut.

Inzwischen wissen wir auch wirklich nicht mehr warum wir von einem Wohnmobil geträumt haben. Manchmal ertappen wir uns dabei uns über andere zu wundern „wie man mit so einem unpraktischen LKW reisen kann“.

Deshalb und aus vielen anderen Gründen habe ich beschlossen die F3 Seite im Jahr 2016 um unsere Erfahrungen mit Plätzen, Zubehör und natürlich mit dem Fendt Saphir 495 SFB Stück für Stück zu erweitern.

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