Modellfliegen – Noch nie war der Einstieg so einfach und preiswert

Duet

In den Jahren 2012 und 2013 hat der US-Amerikanische Hersteller Horizon mit seinen Marken Hobbyzone und E-flite ja bereits ein wahres Feuerwerk an neuen Anfängermodellen präsentiert. Dabei war stets das neuste Modell besser als alles was vorher da gewesen ist. Und stellte die teils erst wenige Monate alten Vorgängermodelle bereits in den Schatten.  Jetzt stellt Hobbyzone mit dem/der Duet die Spitze der Entwicklung, oder sollte man vielleicht doch besser Basis sagen, vor. Schließlich ist der Duet RTF also komplett flugfertig für weniger als 60,- (z.B. bei Modellflugwelt) zu haben. Natürlich kann man es auch anders sehen und sagen. Die Modelle ergänzen sich. Die E-flite Apprentice S 15e für diejenigen die sich einen ausgewachsenen Hochdecker wünschen und die Glasair für die Hochdeckerfans die es etwas kleiner und handlicher wollen. Hobbyzone, die Marke die bei Horizon die klassische Anfänger-Marke ist, revolutionierte bereits in der 2. Hälfte 2012 mit dem Firebird Stratos den Markt für Anfängermodelle, indem Sie das erste Modell vorstellte, in das nicht nur von der Modellauslegung und Aerodynamik her konsequent auf die Bedürfnisse von Anfängern eingegangen wurde, sondern auch ein „Virtual Instructor“ genanntes 3-Achs Stabilisierungssystem eingebaut wurde welches Steuerfehlern aktiv entgegenwirkt. Bereits ein Jahr nach dem Erscheinen toppte Hobbyzone den Firebird Statos mit dem Delta-Modell „Firebird Delta Ray“. Dieses Modell nimmt zwar das erfolgreiche Konzept des Stratos auf, kann aber zusätzlich mit einer noch attraktiveren Optik und einer echten Spektrum Fernsteuerung aufwarten. 

Düt Düt ein … Flugzeug

Duet RTF von Hobbyzone

Im Oktober 2013 betrat nun endlich ein Modell die Bildfläche um das es in diesem Artikel eigentlich gehen soll. Merkwürdig ist an erster Stelle der Name des Modells. „Duet“ steht auf der Packung und zusammen mit dem „knuffigen“ Aussehen des kleinen Fliegers drängte sich mir auf das ue in der Mitte wie Ü auszusprechen. düt düt … hier kommt ein Flugzeug. Gemeint ist wohl eher die Tatsache, das der oder die Duet zwei Motoren hat und 2, das sind ein Duett und das schreibt man im Englischen nun mal mit einem T. Zeigt man den Packungsinhalt einem erfahrenen Modellflieger, so wird er wohl abwinken. – Spielzeug. Ein

Duet Fernsteuerung

Minisender aus blauem Plastik. Ein winziges zweimotoriges Modell mit gerade einmal 52 cm Spannweite, das weder ein Seitenruder noch Querruder hat. Immerhin, wird der Profi feststellen, der sich das Modell näher ansieht, auf ein Höhenruder wurde nicht verzichtet und einen auswechselbaren LiPo Akku gibt es auch. Dieser Akku ist sogar Standard und seit Jahren bei Indoorfliegern beliebt also: „Wie fliegt denn das Ding?“

Das Ding fliegt fantastisch

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Gibt man am Sender ca. 3/4 Gas und wirft den kleinen Flieger in die Luft so geht er augenblicklich ein einen Steigflug über der so unbeirrbar geradeaus geht, als sei das Fliegerchen von einer unsichtbaren Schnur gezogen. Schnell ist so eine aureichende Sicherheitshöhe erreicht und das Gas kann auf etwa 1/2 oder noch etwas weniger gedrosselt werden. Was nun folgt grenzt fast an eine Sensation. Nur durch die Drehzahldifferenz der

Duet im Landeanflug

Motoren gesteuert und, falls der Pilot das Nachziehen des Höhenruders nicht selbst erledigt, durch die Elektronik mit dem Höhenruder unterstützt, Zieht der Duet unbeirrt von leichten Windböen und schlecht koordinierten Knüppelbewegungen seine Bahnen. Immer schön langsam mit genügend Leistungsreserven um mit etwas mehr Gas wieder flott steigen zu können. Reduziert man das Gas auf Null, geht der kleine in einen sanften Gleitflug über um schließlich von selbst zu landen. Und natürlich hatte ich als „Profi“ gedacht so ein zweimotoriges Modell ohne Seitenruder ließe sich im Gleitflug natürlich nicht mehr steuern. Der Versuch belehrte mich eines Besseren.  Selbst daran hat Hobbyzone gedacht. Steuerbewegungen im Gleitflug werden durch anlaufen des entsprechenden Motors zügig und exakt umgesetzt.

Bitte nicht nachmachen

Natürlich sollte man auch bei einem so kleinen Flugmodell nicht mutwillig riskieren das es nicht mehr steuerbar ist. Wir aber waren zu neugierig um nicht doch auszuprobieren, was passiert wenn man im Flug einfach den Sender abschaltet. Das gleiche würde passieren wenn man aus der Reichweite des Senders herausfliegen würde. Wir hätten mit allem Möglichen gerechnet ausßer mit dem was wirklich passierte. Der Duet nimmt das Gas weg und geht in einen Sinkflug über, aber nicht etwa geradeaus, sondern er sinkt in sanften Kreisen zu Boden. Besser geht es nicht.

Versicherung

Der Betreiber eines Modellflugzeuges, und sei es noch so klein, muss in Deutschland über eine Halter-Haftpflichtversicherung verfügen. Diese lässt sich einfach und preiswert über den DMFV (Deutscher Modellflieger Verband) abschließen. Für die ersten 3 Monate ist eine sogenannte Einzelmitgliedschaft als Probemitgliedschaft incl. Versicherung sogar kostenlos. Obendrauf gibt’s ein informatives Verbandsmagazin mit Modellvorstellungen und Praxistipps.

Antrag hier: https://www.dmfv.aero/mitgliedschaft/probemitgliedschaft/